Der weibliche Zyklus

Der Zyklus einer Frau unterliegt aber häufig kleineren oder größeren Schwankungen, v.a. im Jugendalter und/oder wenn man unter Stress und Belastung steht, auf Urlaub mit Zeitverschiebung konfrontiert ist etc. Von diesen häufigen Schwankungen abgesehen, kommt ein Zyklus von ungefähr 28 Tagen am öftesten vor.


Im Laufe dieses Zeitrahmens passiert folgendes:

  • Die Gebärmuterschleimhaut wird zunächst abgestoßen (= Regelblutung).
  • Danach wird sie wieder aufgebaut.
  • Der Eisprung findet statt.
  • Die Gebärmutterschleimhaut wird langsam wieder abgebaut.

Der nachfolgende Zyklus beginnt wieder mit der nächsten Regelblutung.


Diese Ereignisse werden nun in 2 Phasen eingeteilt:

  • Die erste Phase nennt man Follikelreifungsphase (Follikel = Eizelle). Sie dauert von der Regelblutung bis zum Eisprung und kann in ihrer Länge stärker variieren.
  • Die zweite Phase ist die Gelbkörperphase. Sie beginnt nach dem Eisprung und endet mit der nächsten Blutung. Diese Phase kann in ihrer Länge ebenfalls variieren.


Anmerkung: Das ist auch der Grund, warum man weder vorher noch nachher sicher sein kann, wann der Eisprung genau stattfinden wird oder stattgefunden hat und wann genau eine Frau ihre fruchtbaren Tage hat. Das einzige, was man sicher sagen kann, ist, dass sie diese 3-6 Tage vor und am Tag ihres Eisprungs hat - aber wann eben dieser Eisprung ist, bleibt ungewiss.


All diese Abläufe werden durch verschiedene Hormone (Botenstoffe des Körpers) gesteuert. So bewirken Hormone aus dem Gehirn die Reifung von Eizellen in den Eierstöcken, eines dieser Eizellen gewinnt und springt (hinüber in den jeweiligen Eileiter = Eisprung).

Wenn dieses dort befruchtet wird, wird der Hormonspiegel hoch gehalten und es reifen keine weiteren Eizellen. Außerdem wird die Gebärmutterschleimhaut, in die sich die befruchtete Eizelle einnisten kann, aufrechterhalten.

Bleibt es hingegen unbefruchtet, stirbt die Gebärmutterschleimhaut ab und es kommt zur Regelblutung. Außerdem können wieder neue Eizellen reifen.


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