Warum achtung°liebe?

Wir wollen:

  • Jugendliche dort "abholen", wo sie mit ihrem Wissensstand sind
  • ihnen in vertrauter Atmosphäre Raum zur Offenheit geben
  • Geschlechterrollenstereotype aufbrechen
  • Bewusstsein schaffen
  • ungewollten Schwangerschaften entgegenwirken
  • Mythen rund um Liebe, Beziehung, Körper und Sex(ualität) hinterfragen auch "heikle" Themen ansprechbar machen
  • jungen Menschen in einer schwierigen Phase Input geben
  • offene Fragen so weit wie möglich klären

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Zielgruppe

Unsere Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren.

Kosten

Pro Teilnehmer_in erheben wir einen Unkostenbeitrag von € 4,-. Bei einer Gruppe mit weniger als 20 Jugendlichen beträgt der Unkostenbeitrag € 80,- gesamt. Dieses Geld wird für unsere sexualpädagogische Aus- und Weiterbildung sowie für Verbrauchsmaterialien verwendet. Anfahrtskosten werden in der jeweiligen Stadt mit der Schulbesuchskoordination vereinbart (als Orientierungshilfe dient die günstigste öffentliche Anreise mit der ÖBB Vorteilscard).

Buchung

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie uns buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Schulbesuchskoordination der jeweiligen Städtegruppe (Graz, Innsbruck, Klagenfurt , Linz, Salzburg oder Wien).

Der_die Schulbesuchskoordinator_in wird dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Sobald sich zwei Lieblinge aus unserem Team gefunden haben, welche an einem Ihrer vorgeschlagenen Termine Zeit haben, wird Ihnen der Termin schriftlich bestätigt.

Inhalt

In unseren Workshops erweitern wir den Wissensstand der jugendlichen in den Bereichen Liebe, Sexualität und Beziehung. Wir wollen einen offenen, aber verantwortungsbewussten Umgang mit diesen Themen vermitteln. Hierbei ist es uns sehr wichtig, die Jugendlichen bei ihrem aktuellen Wissensstand abzuholen. Dabei erarbeiten wir u.a. anatomische und physiologische Grundlagen, gehen auf Geschlechtskrankheiten und Verhütungsmittel ein und erläutern den rechtlichen Rahmen in Österreich. Auch gesellschaftliche "Tabu"-Themen wie Schwangerschaftsabbruch, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Pornographie werden behandelt. Dabei handeln wir frei von religiösen, kulturellen und politischen Wertungen.

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Ablauf

Unser Workshop ist auf drei bis fünf Schulstunden ausgelegt. Wir empfehlen mindestens vier Stunden, damit genügend Zeit ist, um die geplanten Themenschwerpunkte anzusprechen und auch noch Raum für offene Fragen bleibt. 

Wir absolvieren unsere Schulbesuche immer im Team – bestehend aus einer Frau* und einem Mann*.

Der konkrete Ablauf eines Schulbesuchs ändert sich von Klasse zu Klasse. Uns ist es sehr wichtig, die Inhalte individuell an das Wissen, die Interessen und die Fragen der jeweiligen Klasse anzupassen. Das Ziel ist es, in dieser Zeit vier Themenblöcke zu bearbeiten. Im ersten Block stellen wir uns und unser Projekt vor. Wir versuchen mit lockeren interaktiven Spieleinheiten und Methoden die Hemmung der Schüler_innen abzubauen und offen über intime Themen zu sprechen. Hierbei wird den Schüler_innen vermittelt, dass sie wirklich alle Themen ansprechen können ohne dabei bewertet, verurteilt oder ausgelacht zu werden. Im zweiten Block erarbeiten wir gemeinsam die Anatomie der Geschlechtsorgane. Auch der Zyklus der Frau* wird besprochen.

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Daran schließt sich der Themenkomplex Verhütungsmittel an. Zur Veranschaulichung haben wir alle gängigen Verhütungsmittel dabei. Die verschiedenen Wirkmechanismen werden erläutert und Vor- und Nachteile aufgezeigt. Der nächste Abschnitt ist für den geschlechtergetrennten Teil reserviert. Hierbei versuchen wir, einen geschützten Raum für Fragen zu bieten, die in der großen Gruppe vielleicht nicht gestellt werden würden. Durch Spiele wie "10 Fragen, die ich immer schon ans andere Geschlecht hatte" wird die Kommunikation zwischen den Geschlechtern positiv angeregt. Auch den Beziehungskuchen backen immer alle mit viel Enthusiasmus und klären so, was für Vorstellungen sie von einer Beziehung haben. Abschließend widmen wir uns der Blackbox. Die Schüler_innen haben die Möglichkeit, anonym Fragen in diese zu werfen, anschließend versuchen wir diese gemeinsam zu beantworten. Den Abschluss bilden eine kurze Feedbackrunde sowie die Verteilung von Infomaterial zum Nachlesen.

Peer-Education

Da wir alle zwischen 19 und 26 Jahren alt sind, ist die Altersdifferenz zu den Jugendlichen gering. Dies heißt zum einen, dass unsere eigenen ersten sexuellen und liebestechnischen Erfahrungen noch nicht so lange her sind. Wir wissen noch gut, wie schwer einem Manches fällt, und wie kompliziert und komisch Dinge erscheinen können. Zum anderen sind wir mit den neuen Medien vertraut und wissen genau, welche Themen aktuell heiß diskutiert werden.
Anonymität: Da wir die Klasse nur einen Tag betreuen/besuchen, sehen uns die Teilnehmer_innen wahrscheinlich kein zweites Mal in ihrem Leben. Aus unserer Erfahrung können wir daher sagen, dass sich die Schüler_innen hier trauen Fragen zu stellen, die sie ihren Lehrer_innen nicht so einfach stellen würden.

 

Der * symbolisiert die Vielfältigkeit der Geschlechter unabhängig von biologischem Geschlecht und gängigen Geschlechterrollen.


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Impressum

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