Wir, Mitglieder des sexualpädagogischen Studierendenprojekts achtung°liebe, besprechen mit Jugendlichen auf Augenhöhe die Themen Liebe, Sexualität, Beziehung und Akzeptanz in einem geschützten Rahmen.

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achtung°liebe wurde 2001 als ein selbstverwaltetes Studierendenprojekt der AMSA (Austrian Medical Students' Association) gegründet. Ursprünglich waren für die Mitarbeit nur Medizinstudierende gedacht, jedoch hat sich der Kreis der aktiven Mitglieder ("Lieblinge") im Laufe der Jahre auf alle sexualpädagogisch interessierten Studierenden erweitert.

Es macht uns Freude:

  • mit Jugendlichen zu arbeiten
  • uns in einem gleichgesinnten Umfeld auszutauschen und weiterzubilden
  • Verantwortung zu übernehmen
  • im Team zu arbeiten
  • Workshops zu halten
  • uns in einem gleichberechtigten Team einzubringen
  • langfristig etwas Gutes zu bewirken
  • über unsere eigene Sexualität zu reflektieren

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Als NGO sind uns folgende Grundsätze besonders wichtig: Unparteilichkeit, Offenheit, Akzeptanz, Ehrenamtlichkeit und die Distanzierung von Rassismus, Sexismus und Gewalt. Sexualaufklärungsworkshops in Schulklassen oder anderen Einrichtungen stellen das Herzstück der Arbeit von achtung°liebe dar. Wir regen Diskussionen rund um die Themen Liebe, Sexualität, Beziehung und Akzeptanz an, vermitteln neues Wissen und erweitern den Horizont der Teilnehmer_innen. Anatomie, Verhütungsmittel, Frauen- und Männergesundheit, Geschlechtskrankheiten, rechtliche Aspekte von Sexualität und gesellschaftliche Normen spielen bei den sogenannten Schulbesuchen eine wichtige Rolle. Wesentlich bei unseren Workshops ist, dass es keine Tabuthemen gibt. Hierbei legen wir großen Wert auf respektvollen und vertraulichen Umgang miteinander. Unsere neutrale Rolle als Gastvortragende und die Gewissheit, dass Besprochenes den Raum nicht verlässt, verschaffen uns einen großen Vorteil im Umgang mit den Jugendlichen und erleichtern es diesen, sich uns gegenüber zu öffnen. Der geringe Altersunterschied ermöglicht es uns des Weiteren, auf Augenhöhe mit ihnen zu kommunizieren. Österreichweit ist achtung°liebe in den Städten Innsbruck, Klagenfurt, Graz und Wien vertreten. In jeder Städtegruppe übernehmen Mitarbeiter_innen basisdemokratisch gewählte Posten. So verteilt sich die Verantwortung der Teilbereiche innerhalb des Teams. Das Engagement unserer Lieblinge ermöglicht erst dieses vielschichtige Projekt. 

Um die Qualität unserer Schulbesuche sicherzustellen, gibt es regelmäßig die Möglichkeit, an sexualpädagogisch relevanten Fortbildungen teilzunehmen. Solche sind zum Beispiel die achtung°liebe-Methodik-Workshops, die halbjährlich von einer der Städtegruppen organisiert werden. Weiters findet jährlich ein trinationaler Workshop statt, bei dem sich die Mitglieder der Sexualaufklärungsorganisationen achtung°liebe Schweiz, Mit Sicherheit verliebt Deutschland und achtung°liebe Österreich in einem der genannten Länder zusammenfinden und sich neben Fortbildungsvorträgen auch inhaltlich und methodisch austauschen.

Um selbstständig Schulbesuche abhalten zu dürfen, absolvieren Mitglieder folgende österreichweit einheitliche Ausbildung:

  • Erfolgreiche Teilnahme an einem von Sexualpädagog_innen geleiteten, 15-stündigen Basisworkshop, bei dem die Vorgehensweisen bei sexualpädagogischen Workshops interaktiv behandelt werden
  • Teilnahme an drei Methodiknachmittagen, bei denen von achtung°liebe genutzte Methoden interaktiv erlernt werden und/oder relevante Themen aufgearbeitet werden
  • eine Hospitation bei einem Schulbesuch mit erfahrenen Mitarbeiter_innen
  • drei selbstständige Schulbesuche (einer davon unter Supervision)

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Im Gegenzug für die ehrenamtliche Mitarbeit am Projekt und das unentgeltliche Abhalten von Schulbesuchen (sämtliche Einnahmen werden für Materialkosten und Fortbildungen verwendet), können Mitglieder kostenfrei an den Fortbildungen teilnehmen. achtung°liebe ist Mitglied im Aktionsbündnis gegen AIDS und wurde in den Jahren 2003 und 2005 mit dem Wiener Gesundheitspreis ausgezeichnet.

Referenzen

Das Projekt achtung°liebe erhält von vielen Seiten positiven Zuspruch, Unterstützung und auch mediale Aufmerksamkeit.

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